Solar Hardware
Dünnschicht Module
Kristalline Dünnschichtsolarmodule bestehen zu meist aus einer ca. zwei Mikrometer dünnen Schicht Silizium. Dies macht diese Form von Solarmodulen sehr interessant. Die im Solarmodul integrierten Kristallinen-Silizium-Dünnschichtsolarzellen, kurz auch KSD- Zellen genannt, sind auf Grund der Eigenschaft, dass erheblich weniger vom Rohstoff Silizium für die Produktion von Solarmodulen benötigt wird wirtschaftlich sehr interessant. Der Wirkungsgrad von kristallinen Dünnschichtmodulen liegt z.B. bei Modulen der CSG Solar AG (CSG steht für Crystalline Silicon on Glass) bei bis zu 7,6 Prozent (Stand Februar 2007). Die Photovoltaik - Branche setzt große Hoffnung auf diese Art von Solarmodulen. Dass die Wirkungsgrade dieser Module sich in den nächsten Jahren erhöhen werden ist eigentlich klar, jedoch braucht alles seine Zeit.
MonoKristalline Module
Monokristalline Zellen haben zurzeit von allen Photovoltaik-Modulen den höchsten Wirkungsgrad.
Bis 17,5 %, im Labor bereits bis zu 25 % und einer Lebensdauer von mind. 30 Jahren.
Wie der Name schon verrät, besteht die Zelle aus einem einzigen Kristall: Aufgrund der exakt gleichen Ausrichtung der Kristallstruktur in eine Richtung, wird dieser hohe Wirkungsgrad erzielt. Dies bedeutet allerdings auch einen extrem hohen Aufwand in der Fertigung.
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PolyKristalline Module
Polykristalline oder auch Multikristalline Module haben ein günstiges
Herstellungsverfahren.
Halbleiterreines Silizium wird im Unterdruckbereich unter Schutzglas aufgeschmolzen und in sogenannten Kokillen gegossen, in denen es unter Temperaturzuführung gerichtet erstarrt. Die Multi-kristalline Blöcke werden mit feinsten Sägen zu Säulen mit quadratischer Zellen-Grundfläche weiter verarbeitet. Die Säulen werden mit Innenlochsägen in multikristalline Silizium-Scheiben mit einer Stärke von 0,45 mm zerteilt und gereinigt. Dieses Zwischenprodukt wird auch als Wafer bezeichnet.
Der Wirkungsgrad qualitativ hochwertiger Zellen ist nicht schlechter als der Monokristalliner Zellen.
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Wechselrichter
Wechselrichter können je nach Schaltung sowohl für die Erzeugung von einphasigem Wechselstrom als auch für die Erzeugung von dreiphasigem Wechselstrom (Drehstrom) ausgelegt sein. Sie erreichen Wirkungsgrade bis etwa 98 Prozent.
Angewendet werden Wechselrichter dort, wo ein elektrischer Verbraucher Wechselspannung zum Betrieb benötigt, aber nur eine Gleichspannungsquelle, wie zum Beispiel eine Autobatterie, zur Verfügung steht, oder dort, wo die Leistung einer Gleichspannungsquelle in das Wechsel- bzw. Drehstromnetz eingespeist werden soll. Die häufigste Anwendung von Wechselrichtern ist der Antrieb von elektrischen Maschinen (Synchron- und Asynchronmaschinen). Dabei formen Wechselrichter die Netzspannung in eine Gleichspannung bzw. Gleichstrom um und erzeugen dann aus dieser eine in Frequenz und Spannung veränderliche Wechselspannung, mit welcher elektrische Antriebe präzise geregelt werden können. Aus diesem Grund werden Wechselrichter zu diesem Zweck auch als Frequenzumrichter bezeichnet.






